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Arbeitsprinzip 
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Das Arbeitsprinzip des BUSS Ko-Kneters

Der BUSS Ko-Kneter gehört zu den einwelligen Schneckenmaschinen, unterscheidet sich jedoch deutlich von diesen, durch ein besonderes Arbeitsprinzip. Die Schneckenwelle führt pro Umdrehung eine synchrone Hubbewegung in axialer Richtung aus. Dieser sinusförmige Bewegungsablauf wird durch ein Spezialgetriebe ermöglicht.

Die charakteristischen Knetflügel auf der Schneckenwelle arbeiten mit feststehenden Knetzähnen oder -bolzen im Knetergehäuse zusammen. Dadurch werden die Rohstoff-Komponenten auf einer ungewöhnlich kurzen Verfahrenlänge zwischen den Knetflügeln und den Knetzähnen geschert. Die oszillierende Schneckenwelle sorgt zudem für einen intensiven Produkt-austausch in axialer Richtung durch mehrfache Teilung, Faltung und Reorientierung der Knetmasse.

Aus diesem speziellen Arbeitsprinzip ergibt sich auch eine hervorragende distributive Mischwirkung durch optimale Verteilung der Ausgangsstoffe. Diese kommt insbesondere zum Tragen, wenn die Schmelzviskositäten und -bereiche der Rezepturkomponenten sehr unterschiedlich sind, wenn Flüssigkomponenten eingearbeitet werden müssen oder wenn hohe Anteile von Fasern oder Füll-stoffen einzumischen sind.

Der dispersive Mischeffekt unterscheidet sich deutlich von anderen Systemen. Es entstehen keine produktschädigenden Druckspitzen und keine hohen Radialdrücke. Die Matrix entspannt sich nach jedem Scherzyklus durch Ausweichen in die benachbarten Kanäle, um erneut geteilt, gefaltet und reorientiert zu werden, bevor der nächste Scherzyklus erfolgt. Bemerkenswert ist die extrem kurze Verfahrenslänge, das enge Verweilzeitspektrum und das vergleichsweise tiefe Produkt-Temperaturprofil. Das Ko-Knetersystem zeichnet sich ausserdem durch einen hohen Selbstreinigungs-Effekt aus.

Details


BUSS Ko-Kneter-Technologie
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